Gedenken

Die Ansprachen der Gedenkveranstaltung werden von Dr. Nora Goldenbogen, der Vorsitzenden des Landesverbandes Sachsen der Jüdischen Gemeinden, und von Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert gehalten. Beginn ist 14 Uhr im Heinz-Joachim-Aris-Saal des Gemeindezentrums. Das Programm wird außerdem von Dresdner Schülern, die Worte des Gedenkens sprechen, und vom Synagogenchor Dresden gestaltet. Es wird Kaddisch gesagt und das Gebet El male rachamim intoniert. 

Nach diesem Teil für geladene Gäste gibt es die Gelegenheit, an der Stele am Brühlschen Garten Blumen niederzulegen. Die Jüdische Gemeinde bittet darum, von dem Mitbringen von Kränzen und Gestecken Abstand zu nehmen. Stattdessen sollen einzelne Blumen zur Stele gebracht werden. 

Bereits am 8. November erklingen im Kulturpalast „Violinen der Hoffnung“.  Musiker der Dresdner Philharmonie spielen auf Geigen, die einst Opfern des Holocaust gehörten und die der israelische Geigenbauer Amnon Weinstein gesammelt und restauriert hat. Jedes hat seine eigene bedrückende Geschichte. Eine Violine gehörte einem Auschwitz-Häftling, andere Instrumente begleiteten jüdische Musiker auf der Flucht nach Palästina. Diese Geigen gleichen Mahnmalen, doch sind zugleich Symbole der Hoffnung. Durch ihr Klingen sollen sie „an die jüngere Generation die Botschaft übermitteln: Nie wieder und nirgends“ (Weinstein).  

Im ersten Teil der Veranstaltung erklingen diese Violinen allein, im zweiten Teil spielt die Dresdner Philharmonie unter der Leitung ihres Chefdirigenten Michael Sanderling und mit Raphael Wallfisch (Violoncello) Werke von Ernst Bloch, Maurice Ravel und Gustav Mahler. 

Das Konzert wurde vom Freundeskreis Dresdner Synagoge e. V. und der Katholischen Akademie des Bistums Meißen-Dresden mit initiiert. Karten gibt es bei der Philharmonie. 

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