9. November 2021: Wir feiern heute der Weihe der Neuen Synagoge in Dresden vor 20 Jahren und gedenken der Opfer der Pogrome in Nazi-Deutschland vor 83 Jahren. Hier die Pressemitteilung der Stadt Dresden zum heutigen Tag:

20 Jahre Neue Synagoge Dresden
Festveranstaltung pandemiebedingt im kleinsten Kreis und per Livestream

Die Jüdische Gemeinde zu Dresden begeht am Dienstag, 9. November 2021, in einer Festveranstaltung den 20. Jahrestag der Weihe der Neuen Synagoge am Hasenberg – wegen der pandemischen Lage nur in einem kleinen Kreis geladener Gäste. Im Internet unter www.dresden.de/juedisches-leben lässt sich die Festveranstaltung im Livestream verfolgen. Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Dresden Michael Hurshell eröffnet die Feierlichkeiten. Es folgen Grußworte des Vizepräsidenten des Zentralrates der Juden in Deutschland Mark Dainow, des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer und des Dresdner Oberbürgermeisters Dirk Hilbert. Die Festrede hält Dr. Herbert Wagner, der von 1990 bis 2001 Oberbürgermeister in Dresden war.

Anlässlich des Jahrestages der Synagogenweihe sagt Michael Hurshell, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Dresden: „Eine neue Synagoge in Sachsen, in den östlichen Bundesländern fast 60 Jahre nach der Shoah – für dieses Wunder waren und sind wir heute noch dankbar. Der Anschlag von Halle, die Feindseligkeiten gegenüber Juden im Zusammenhang mit den Angriffen gegen Israel im Mai dieses Jahres und wachsender Antisemitismus zeigen uns aber auch, dass jüdisches Leben in Deutschland verletzlich ist und bleibt. Eine Synagoge zu haben ist für die jüdische Gemeinschaft elementar wichtig – wir brauchen aber auch die Solidarität der Dresdner und der Sachsen, heute mehr denn je, damit es in diesem Land auch in Zukunft jüdisches Leben gibt.“

Ministerpräsident Michael Kretschmer: „Der 9. November steht wie kein anderer Tag in der deutschen Geschichte für schlimmste Abgründe und zugleich für Aufbruch und Zuversicht. Wir erinnern heute sowohl an die Pogrome gegen Juden, an Leid und Zerstörung als auch an die Friedliche Revolution und den Fall der Mauer. Heute denke ich besonders an die Weihe der neuen Dresdner Synagoge vor zwei Jahrzehnten. Es freut mich, dass hier seither wieder Gebete, Begegnungen und Austausch möglich sind. Dass die jüdischen Gemeinden bei uns wieder heimisch geworden sind und ein aktives Gemeindeleben entfalten, ist ein großes Glück. Der Freistaat Sachsen fühlt sich den Gemeinden und allen jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern eng verbunden und steht an ihrer Seite. Klar ist auch: Es geht uns alle an, wenn es wieder antisemitische Anfeindungen, Pöbeleien und Gewalttaten gibt in diesem Land. Dem stellen wir uns gemeinsam mit großer Entschlossenheit entgegen.“

Oberbürgermeister Dirk Hilbert: „Die Neue Synagoge steht nach 20 Jahren als Symbol dafür, wie ein neues Miteinander wachsen kann. Gleichzeitig hält sie die Erinnerung an das lebendig, was wir am 9. November 1938 und in der Zeit des Nationalsozialismus verloren haben: Nicht nur den Bau von Gottfried Semper, sondern einen wichtigen Teil unserer Stadtgesellschaft, unserer eigenen Identität. Beide Facetten prägen Dresden und beide Facetten müssen unser Handeln leiten. Nicht nur an diesem Jubiläum, nicht nur am 9. November. Wir erleben, dass antisemitische Einstellungen in der deutschen Bevölkerung wieder zunehmen. Und wir erleben wieder eine wachsende Gewalt und Ausgrenzung von jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Es reicht aber nicht, dies festzustellen und zu beklagen, sondern es erfordert unser Tun. Ich bin der festen Überzeugung:  Wir müssen jüdisches Leben in unserer Stadt sichtbarer werden lassen.“

Neue Synagoge Dresden ist erste neugebaute Synagoge Ostdeutschlands
Die Neue Synagoge entstand von 2000 bis 2001 am Rande der historischen Altstadt von Dresden nach Plänen des Architektenbüros Wandel, Hoefer, Lorch aus Saarbrücken mit Nikolaus Hirsch. Eine originalgetreue Rekonstruktion des historischen Bauwerkes erschien nicht sinnvoll. Zum einen, weil es in Dresden ein prägnantes, architektonisches Zeichen der Erinnerung und Mahnung geben sollte. Damit bewusst bleibt: Das millionenfache Unrecht, das Deutsche ihren jüdischen Mitbürgern zwischen 1933 und 1945 angetan haben, ist eine große Schuld, die nicht weggewischt und vergessen werden kann. Zum anderen sollte ein Synagogen-Neubau den heutigen Bedürfnissen der Jüdischen Gemeinde gerecht werden. So entstand am Hasenberg ein modernes Gemeindezentrum aus zwei Baukörpern, das Gottesdienste und Zusammenkünfte für rund 300 Personen erlaubt. Darüber hinaus wurde Raum geschaffen für die religiöse Erziehung der Kinder, eine Bibliothek und das Archiv der Gemeinde.

Der Neubau der Dresdner Synagoge wurde von verschiedenen Seiten gefördert. Besondere Unterstützung erhielt das Projekt von der Landeshauptstadt Dresden und dem Freistaat Sachsen. Sowohl finanziell als auch ideell stellt dies ein Bekenntnis zur Solidarität mit den jüdischen Bürgern Dresdens dar. Zahlreiche Spenden von Bürgerinnen und Bürgern flossen ebenfalls in das Projekt ein.

Der Bau der Neuen Synagoge Dresden ist eng mit baugeschichtlichen Daten des historischen Gotteshauses verbunden: Der erste Spatenstich erfolgte am 9. November 1998, genau 60 Jahre nach Zerstörung der Semperschen Synagoge. Auch die Weihe fiel auf den denkwürdigen 9. November, diesmal im Jahr 2001.

Die Jüdische Gemeinde zu Dresden
Heute hat die Jüdische Gemeinde zu Dresden rund 760 Mitglieder. Die überwiegende Zahl ist nach der Friedlichen Revolution in Deutschland aus der ehemaligen Sowjetunion zugewandert. Neben Gottesdiensten bietet die Gemeinde auch den Rahmen für vielfältiges soziales und kulturelles Leben, das aber derzeit wegen der Corona-Pandemie erheblich beeinträchtigt ist. Interessenten können sich bei Führungen in der Synagoge ein Bild über jüdisches Leben in Dresden machen. Auch auf den beiden Friedhöfen der Gemeinde sind Besuche möglich. Außerdem unterstützt die Jüdische Gemeinde zu Dresden die Etablierung eines Jüdischen Museums in der Stadt, das in der Museumslandschaft der östlichen Bundesländer eine große Lücke schließen würde. Bereits seit 2019/20 ist jüdischer Religionsunterricht ordentliches Wahlfach an Sachsens Schulen, das für alle Schülerinnen und Schüler offensteht.

www.dresden.de/juedisches-leben

11. Oktober 2021: Die Jüdische Woche in Dresden läuft derzeit noch unter dem Motto „Die Jekkes kommen“. Hier gibt es das Programm zum Nachlesen.

9. Juli 2021: Konzertankündigung von der Scheune Dresden

Zu Gast in der Scheune – Staatsoperette Dresden präsentiert: „Wäre es doch immer so!“ -ein Konzert mit Unterhaltungsmusik jüdischer Komponisten

Sehnsüchtig, geistreich und voller Lebenslust: Mit diesem Konzertabend feiern wir die jüdischen Komponisten und Autoren des unterhaltenden Musiktheaters und Kinos im frühen 20. Jahrhundert. Nicht nur in den großen Theatern waren sie tonangebend – sie waren ebenso Zuhause auf den Kleinkunstbühnen und in den Filmstudios Europas, bevor viele von ihnen in die Emigration gezwungen wurden. Sie kamen aus Polen, Ungarn, Russland, Österreich und Deutschland und schrieben in ihren Liedern über die Erfahrungen des Exils, über Kurioses der neuen Heimat, über Liebe und die trivialen Freuden des Lebens. Solist*innen der Staatsoperette bringen von einem Instrumentalensemble begleitet ein Repertoire zu Gehör, das neben Filmschlagern, Tango und Klezmer auch die berührenden und gewitzten jiddischen Operettenlieder umfasst, die einst in den Unterhaltungsvierteln der amerikanischen Metropolen aufgeführt wurden und heute fast vergessen sind.

Mit Musik von Joseph Beer, Nikolaus Brodszky, Abraham Ellstein, Erich W. Korngold und anderen.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Festjahres 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland

25. Juni 2021: Die Jüdische Allgemeine berichtet über die Solidaritätsdemo vor der Dresdner Synagoge. Den Bericht können Sie hier lesen.

22. Juni 2021: Aufruf der Initiativen RAA Sachsen eV , Herz statt Hetze und Dresden für alle zu einer Solidaritätskundgebung am 24. Juni, 18 Uhr, an der Dresdner Synagoge:

ANTISEMITISMUS BLEIBT ANTISEMITISMUS


Antisemitismus nimmt bundesweit zu, auch in Sachsen. Das ist nicht erst seit den jüngsten Demonstrationen im Zuge des Nahostkonflikts zu beobachten. Er äußert sich in Form von Beleidigungen, Volksverhetzung, der Verwendung von NS-Symbolik, der Verharmlosung oder Leugnung der Shoah, aber auch durch Sachbeschädigungen, Bedrohungen und körperliche Angriffe auf Jüdinnen und Juden oder Menschen und Institutionen, die als jüdische angesehen werden.

Ob in Reden bei rechten Demonstrationen, in verbalen und auch körperlichen An- griffen in der Öffentlichkeit und im Internet oder im Zusammenhang mit den sogenannten Coronaprotesten – eines zeigt sich immer wieder: Antisemitismus hat viele Gesichter. Antisemitismus ist in Sachsen nicht neu: So wird seit Jahrzehnten am 13. Februar ein die Shoah relativieren- des Transparent mit der Aufschrift „Bombenholocaust“ von Alt- und Neonazis durch die Straßen Dresdens getragen und diese Behauptung in Redebeiträgen verbreitet. Pegida lädt Antisemiten auf ihre Bühne und in unmittelbarer Nähe zu ihren Demonstrationen duldete die Stadt über ein Jahr lang einen Infostand, der zur Solidarität mit der Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck aufrief.

Aktuell tritt die „Querdenker“-Bewegung ungeniert mit Davidsternen und Impfspritzen am Revers auf und setzt die Corona-Schutz-Maßnahmen mit den nationalsozialistischen Verbrechen gleich. Die Zunahme von Antisemitismus wird aber noch durch eine weitere Entwicklung befördert: Zielstrebig verknüpfen die neue Rechte und Neonazis Rassismus, Antisemitismus und Antifeminismus – zusammengefasst in der Erzählung vom „Großen Austausch“. In dieser wird behauptet, eine vermeintlich homogene europäische Bevölkerung werde durch elitengesteuerte Zuwanderung und die Emanzipation von Frauen ersetzt. Diese Erzählung motiviert Gewalttaten und endet bei rechtsterroristischen Anschlägen wie in Halle und Hanau.

Bis heute kostet Antisemitismus Menschenleben. Antisemitismus äußert sich aber auch im Verbrennen der israelischen Fahne oder in den stellvertreten- den Angriffen auf Synagogen im Zuge des erneuten Aufflammens des Nahostkonflikts. Diejenigen, die ausschließlich den importierten Antisemitismus „der Anderen“ vorführen, stellen sich jedoch als falsche Freunde heraus: Sie instrumentalisieren ihre vermeintliche Solidarität mit Jüdinnen und Juden für ihre rassistischen Zwecke. Gleichzeitig reden sie beständig vom Schuldkult, vom Denkmal der Schande, von einem Schlussstrich unter die Erinnerungsdebatte und betreiben damit eine Verharmlosung der Shoah, die Weigerung, die Verantwortung aus der eigenen Geschichte zu übernehmen, und damit Antisemitismus.

Wir stehen solidarisch an der Seite der Jüdinnen und Juden in Dresden, Sachsen, Deutschland und der Welt, die alltäglich der Gewalt von Antisemiten ausgesetzt sind. Wir stehen an ihrer Seite und spielen Rassismus und Antisemitismus nicht gegeneinander aus. Wir fordern, dass Antisemitismus klar und eindeutig benannt wird, dass die Betroffenen alle Unterstützung erfahren, die sie benötigen, und dass die Kritik der jüdischen Gemeinden ernst genommen und gehört wird. Wir stehen für Solidarität und gegen jeden Antisemitismus. Stellt euch an unsere Seite.

Seid herzlich eingeladen zu unserer Kundgebung mit Redebeiträgen und Musik vor der Neuen Synagoge am Hasenberg am 24. Juni 2021 um 18 Uhr .

4. Juni 2021: Der Lehrplan für den jüdischen Religionsunterricht in den Klassen 11 und
12 im Freistaat Sachsen ist abgeschlossen.


Dr. Ruth Röcher, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Chemnitz, erklärt zum Thema jüdischer Religionsunterricht in Sachen: Am 14. April wurde durch Landesrabbiner Zsolt Balla und mich der endgültige Entwurf für
den Lehrplan der Klassen 11 und 12 an das sächsische Ministerium für Kultus abgegeben.
Bis zu diesem Zeitpunkt haben wir intensiv an letzten Korrekturen und Verbesserungen gearbeitet,
gemeinsam im Team mit der erfahrenen Lehrerin Michaela Rychle aus der jüdischen
Gemeinde München und Frau Reister vom Kultusministerium. Für mich ist es ein
herausragendes, fast unglaubliches Ereignis. Nach fast vier Jahren intensiver und eingehender
Auseinandersetzung mit der Thematik liegen jetzt Lehrpläne für die Klassen 1
bis 12 vor. Jüdischer Religionsunterricht in Sachsen ist für alle Schulformen und Klassenstufen
ordentliches Lehrfach geworden, offen für alle Schüler.
Ein langer Prozess ist damit abgeschlossen. Seit Mitte der 90er Jahre hat der Landesverband
der jüdischen Gemeinden Sachsen um die Gleichstellung des jüdischen Religionsunterrichts
mit evangelischem und katholischem Religionsunterricht gerungen. Mit Ministerpräsident
Kretschmar wurde dann auf politischer Ebene der Weg für jüdischen Religionsunterricht
als ordentliches Lehrfach geebnet. Die nächste Aufgabe war die praktische Umsetzung.
Vor zwei Jahren wurde der Lehrplan für die 1.-4. Klassen fertiggestellt. Letztes
Jahr wurde der Lehrplan für Gymnasium und Oberschule, 5.-10. Klasse, anerkannt. Jetzt
wartet der Lehrplan für die Klassen 11 und 12 auf Bestätigung.
Mit Vorliegen des Lehrplans für Grundschüler begann vor zwei Jahren die Unterrichtserteilung.
Für diese Kinder besteht jetzt die Möglichkeit den Unterricht kontinuierlich in den höheren
Klassenstufen weiterzuführen. Im Schuljahr 2023/24 können erstmalig Schüler das
Abitur in diesem Fach belegen.
Für die Einstellung entsprechender Lehrkräfte ist der Landesverband zuständig. Als Lehrkräfte
konnten Rabbiner Sajatz aus Berlin für Chemnitz und Frau Natowich für Dresden
und Leipzig gewonnen werden. Die Bezahlung der Lehrkräfte erfolgt durch das Kultusministerium.
In der letzten Sitzung des Direktoriums des Zentralrats der Juden in Deutschland
wurde das Thema Anerkennung des Religionsunterrichts in den einzelnen Bundesländern
angesprochen. Dr. Nora Goldenbogen, Vorsitzende unseres Landesverbands, konnte
mit Befriedigung berichten, dass in Sachsen alles geregelt ist.
Der Beginn des jüdischen Religionsunterrichts war bedingt durch die Corona – Epidemie
nicht ideal. Da Religionsunterricht kein Kernfach ist, darf während der Pandemie nicht unterrichtet
werden. Nach der hoffentlich baldigen Normalisierung des Schulalltags wird wieder
regelmäßig unterrichtet werden. Ich hoffe sehr, dass viele Kinder aus unseren Familien
und Kinder von nichtjüdischen Familien Interesse an dem neuen Angebot finden und sich
der jüdische Religionsunterricht an den Schulen etabliert.

Написана программа еврейского религиозного образования в 11 и 12 классах.

Доктор Рут Рёхер, Председатель еврейской общины Хемница, объясняет тему еврейского религиозного обучения следующим образом:

14 апреля мы с раввином Саксонии Жолтом Баллой представили окончательный ва-
риант учебной программы для 11 и 12 классов в Министерство образования. До этого
момента мы интенсивно работали над окончательными исправлениями и улучшения-
ми вместе с опытным учителем Микаэлой Рихле из еврейской общины Мюнхена и г-
жой Райстер из Министерства образования. Для меня это выдающееся, почти неве-
роятное событие. После почти четырех лет интенсивного и подробного изучения
предмета теперь доступны учебные программы для 1–12 классов. Еврейское религи-
озное образование в Саксонии стало обычным предметом для всех типов школ и
уровней обучения, доступным для всех учеников.
Завершился долгий процесс. С середины 1990-х годов земельная ассоциация
еврейских общин Саксонии изо всех сил пыталась приравнять еврейское религиоз-
ное к протестантскому и католическому религиозному образованию. С премьер-мини-
стром Кречмером был на политическом уровне проложен к признанию еврейского ре-
лигиозного образования как обычный учебный предмет. Следующей задачей была
практическая реализация. Два года назад была введена учебная программа для 1-4
классов. В прошлом году была утверждена программа для средней и старшей школы
— 5-10 классов. Сейчас ждет подтверждения программа для 11 и 12 классов.
С появлением два года назад учебных планов для учеников начальной школы нача-
лось преподавание. У детей теперь есть возможность продолжать обучение непре-
рывно и в старших классах. В 2023/24 учебном году гимназисты могут впервые сдать
выпускной экзамен по этому предмету.
Региональная ассоциация отвечает за набор подходящих учителей. Такими учителя-
ми стали: раввин Заяц из Берлина в Хемнице и г-жа Натович в Дрездене и Лейпциге.
Платит учителям Министерство культуры. На последнем заседании Директориума
Центрального совета евреев Германии был поднят вопрос о признании религиозного
образования в отдельных федеральных землях. Доктор Нора Гольденбоген, предсе-
датель нашей региональной ассоциации, с удовлетворением сообщила, что в Саксо-
нии эти вопросы уже решены.
Начало еврейского религиозного образования осложнилось эпидемией коронавиру-
са. Поскольку религия не является основным предметом, преподавание во время
пандемии запрещено. После нормализации повседневной школьной жизни, верю, ре-
гулярные занятия снова продолжатся. Я очень надеюсь, что многие дети из наших
семей и дети из нееврейских семей заинтересуются новым предложением и что уро-
ки иудаизма закрепятся в школах.

21. Mai 2021: Ab sofort nimmt die Jüdische Gemeinde zu Dresden Bewerbungen für die Stelle des Gemeinderabbiners entgegen – hier die Stellenausschreibung

Die Jüdische Gemeinde zu Dresden sucht zum 15. August 2021 einen 

Gemeinderabbiner

Anforderungen:

  • Anerkennung des aktuellen Ritus der Gemeinde sowie deren religiöser Tradition als Einheitsgemeinde und Bereitschaft, in diesem Sinne tätig zu sein;
  • Religiöse Unterweisung der Erwachsenen sowie Religionsunterricht für Kinder und Jugendliche;
  • Durchführung der Seelsorge sowie Beratung und Begleitung der Gemeindemitglieder und ihrer Angehörigen in wichtigen Lebensfragen;
  • Vertretung der Gemeinde in der gesellschaftlichen Öffentlichkeit im Zusammenwirken mit den Gemeindegremien;
  • Erwünschte Sprachkenntnisse: Deutsch (fließend), Hebräisch und Russisch;
  • Ein Wohnsitz in Dresden;
  • Mitgliedschaft in der Allgemeinen Rabbinerkonferenz.

Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte schriftlich bis zum 31. Juli 2021 an die Jüdische Gemeinde zu Dresden, Hasenberg 1, 01067 Dresden, per E-Mail oder per Post.

13. Mai 2021: Pressemitteilung der Jüdischen Gemeinde zu Dresden zu anti-israelischer und antisemitischer Hetze

Mit Blick auf die massiven Raketenangriffe der palästinensischen Terrororganisation Hamas auf die Bürger von Israel fordert die Jüdische Gemeinde zu Dresden Solidarität mit dem jüdischen Staat. Der Gemeinde-Vorsitzende Michael Hurshell sagte, er beobachte einen Teil der Reaktionen in Deutschland auf die Nachrichten aus Israel mit großer Sorge. 

„Wenn vor Synagogen israelische Flaggen angezündet und auf die Gebetshäuser Steine geworfen werden, erfüllt das die Mitglieder unserer Gemeinde mit Angst und Schrecken“, sagt er. Aber nicht nur die Tätlichkeiten seien besorgniserregend. Das alles passiere zu einer Zeit, in der bereits antisemitische Tendenzen in Deutschland offener zu Tage treten als zuvor. 

Auf Demonstrationen der selbsternannten „Querdenker“ werden judenfeindliche Verschwörungstheorien verbreitet und im Internet können Antisemiten oft ungehindert ihre Hetze verbreiten. Gerade heute  sei es wichtig, dass sich die Dresdner Stadtgesellschaft solidarisch mit der jüdischen Gemeinschaft zeigt, sagte Hurshell weiter. Dabei sollte auch klar benannt werden, dass der Raketenkrieg der Hamas gegen Israel durch nichts zu rechtfertigen ist. 

30. April 2021: Die Jüdische Gemeinde zu Dresden sucht einen neuen Gemeinderabbiner. Wie der Vorsitzende der Gemeinde, Michael Hurshell, mitteilte, wird der bisherige Gemeinderabbiner Akiva Weingarten noch bis 14. August 2021 seine Aufgabe wahrnehmen.

Akiva Weingarten nahm seine Tätigkeit in Dresden im August 2019 auf. Michael Hurshell dankte Weingarten für seine Arbeit. „Mit seinem chassidischen Hintergrund und seinem liberalen Ansatz hat er frischen Wind in die Gemeinde gebracht und die jüdische Gemeinschaft von Dresden nach außen mit viel Engagement repräsentiert.“

Der Vorstand bedauert, dass seine Arbeit in der Jüdischen Gemeinde zu Dresden nach zwei Jahren zu Ende geht. Akiva Weingarten bat selbst um die Auflösung seines Vertrages. Er teilte mit, dass er ab Mitte August als Oberrabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg arbeiten werde. Zugleich bleibe er Rabbiner der Gemeinde Migwan Basel. Dieses Amt hatte Weingarten bereits in den vergangenen Jahren inne.

Nach den Worten von Michael Hurshell wird die Stelle des Gemeinderabbiners alsbald ausgeschrieben. Entsprechend ihrem Selbstverständnis sucht die Gemeinde einen Rabbiner, der sich in der liberalen Strömung des Judentums verortet oder dieser nahe steht.

Dresden, 30. April 2021 / 18. Ijar 5781

2. November 2020: Das Festival Jüdische Woche Dresden reagiert auf den Corona-Lockdown. So werden alle Veranstaltungen auf den Prüfstand gestellt, man versuche, eine coronafeste Alternative zu finden.

Zum einen werde man Events streamen: Dazu gehörte bereits das Eröffnungskonzert mit Daniel Kahn, Christian Dawid & Yeva Lapsker am vergangenen Sonntag. Auch die Sprachworkshops Hebräisch und Jiddisch finden online statt. Weitere können folgen. Zum anderen verlegen wir Veranstaltungen auf einen späteren Zeitpunkt, beispielsweise den Jüdischen-Arabischen Ball. Andere fallen ersatzlos aus, wie der Besuch des Alten Jüdischen Friedhofs.

Für alle Besucher, die bereits Karten im Vorverkauf bezahlt haben, garantiert die Festivalleitung eine vollständige Rückerstattung. Falls jemand stattdessen den Kartenpreis der Jüdischen Woche Dresden spenden möchte, ist die Festivalleitung für die Unterstützung in dieser schwierigen Zeit sehr dankbar. 

25. Mai: Die Jüdische Gemeinde zu Dresden lädt am 28./29. Mai zu einem Online-Schiur zu Schawuot ein:

Wir freuen uns sehr, diese wunderbare Veranstaltung – Internationaler Tikkun Lejl Schawuot – ankündigen zu dürfen.

Wann? Donnerstag, den 28. Mai 2020 21:00 – Freitag, den 29. Mai 2020 01:00

Wo? Zoom, Meeting-ID: 812 4725 5238 Passwort: Tikkun5780

und bei: https://www.facebook.com/orchadasch/

Was? 

21:00 Uhr: „Du bist, was du isst!“ Kaschrut und Ethisches Essen mit Rabbiner Lior Bar-Ami, Wien. 

22:00 Uhr: Vom Anfang bis zum Ende immer nur Essen – Geschichten von Schöpfung, Sinai und der kommenden Welt mit Rabbinerin Dr. Sonja Keren Pilz, New York. 

23:00 Uhr: Zu seiner Yahrtzeit, die auf Shavuot fällt: Die wunderliche Geschichte von Rabbi Israel Ba’al Shem Tov mit Rabbiner Akiva Weingarten, Basel und Dresden. 

0:00 Uhr: What Happened at Sinai? (English) mit Rabbiner Alexander Grodensky, Luxemburg.

Es ist die gleiche ID und das gleiche Passwort für jede Sitzung. 

Unsere Gottesdienste werden wie geplant am Freitag, den 29. Mai um 18:30 Uhr und am Samstag, den 30. Mai um 10:00 Uhr stattfinden auf unserem normalen Zoom, YouTube und Facebook:

Youtube: https://www.youtube.com/c/RabbiAkivaWeingarten/live 

Facebook: https://www.facebook.com/RabbiAkivaWeingarten

sowie über Zoom: us04web.zoom.us/j/3523487105

Passwort: Live 

24. April: MDR SACHSEN überträgt auch heute 19 Uhr wieder auf DAB+ und www.mdr-sachsenradio.de einen Gottesdienst zu Kabbalat Schabbat.

Vorbeterin ist Rabbinerin Ulrike Offenberg aus Berlin. Rabbi Offenberg ist seit 2016 Gemeinderabbinerin in Hameln und lehrt an der evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Leipzig.

MDR SACHSEN überträgt auch heute wieder auf DAB+ und www.mdr-sachsenradio.de einen Gottesdienst zu Kabbalat Schabbat, um jüdischen Gläubigen, aber auch anderen Hörern die Möglichkeit zu bieten, den Schabbat zu begrüßen.

Vorbeterin ist Rabbinerin Ulrike Offenberg. Die jüdische Theologin lebt in Berlin, ist seit 2016 Gemeinderabbinerin in Hameln und lehrt an der evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Leipzig.

17. April: MDR Sachsen sendet heute 19 Uhr wieder über EXTRA DAB+ Kabbalat Schabbat mit Landesrabbiner Zsolt Balla. Hier geht es zu MDR Sachsen-Radio.

3. April: Hier geht es zu den Schabbat-Livestreams der Jüdischen Gemeinde zu Dresden:
3. April, 19 Uhr: Kabbalat Schabbat und Arwit, geleitet von Falk Adam und Rabbiner Akiva Weingarten
4. April, 20.15 Uhr: Seudah Schlischit und Hawdala
Yotube-Livestream und Facebook-Livestream werden ebenfalls angeboten.

3. April, 19 Uhr: Kabbalat Schabbat auf MDR mit dem Thüringer Landesrabbiner Alexander Nachama.

26. März: Kabbalat Schabbat mit Landesrabbiner Zsolt Balla am 27. März, 18 Uhr, hier anhören.
Der Mitteldeutsche Rundfunk überträgt seit 20. März auf MDR SACHSEN EXTRA DAB+ freitags einen Kabbalat -Schabbat–G’ttesdienst. Das Signal kann auch über die MDR Sachsen-App empfangen werden. Am 27. März betet ab 18 Uhr der sächsische Landesrabbiner Zsolt Balla vor, am 3. April ab 19 Uhr der Landesrabbiner von Thüringen, Alexander Nachama. Die etwa 45 Minuten dauernden Feiern wurden zuvor aufgezeichnet.

26. März: Information über Notversorgung bedürftiger Mitglieder der Jüdischen Gemeinde zu Dresden (gilt für Mitglieder über 65 Jahre, für coronainfizierte Mitglieder und für Mitglieder in Quarantäne):

Дорогие друзья!

Еврейская община Дрездена предлагает помощь с доставкой самых необходимых продуктов. Мы рады оказать эту помощь всем нуждающимся членам общины, которые не имеют другой возможности получить помощь от своих близких, друзей или учреждений. Помощь может быть оказана людям старше 65 лет, а также всем заболевшим или находящимся на карантине. Для получения помощи необходимо: 1. Позвонить секретарю общины, г-же Ирине Лубенской, по телефону 0351 656 07 10 или социальному работнику общины, г-же Елене Танаевой по телефону 0351 656 07 17. 2. Продиктовать по телефону заранее подготовленный перечень необходимых продуктов из расчета на одну неделю. Доставка будет производится без личного контакта при передаче продуктов. 3. Оплата за доставленные продукты будет производится либо переводом денег на банковский счет общины либо наличными по окончании эпидемии. 4. Звонок с просьбой о помощи означает согласие с указанными выше условиями.

Собрание представителей и правление общины

Liebe Freunde!

Die Jüdische Gemeinde Dresden bietet Hilfe mit der Zustellung nach Hause lebensnotwendigen Lebensmittel an. Wir freuen uns, diese Hilfe allen hilfebedürftigen Gemeindemitgliedern anzubieten, die keine andere Möglichkeit haben, die von den Verwandten, Freunden oder Institutionen bekommen können. Diese Hilfe kann für die Leute, die 65 Jahre alt oder älter sind, mit Coronavirus infiziert oder sich in der Quarantäne befinden. Um Hilfe zu erhalten, ist folgendes nötig: 1. Sekretärin der Gemeinde, Frau Irina Lubenska, unter der Telefonnummer 0351 656 07 10 oder Sozialarbeiterin der Gemeinde, Frau Elena Tanaeva, unter der Telefonnummer 0351 656 07 17 anzurufen. 2. Bereits vorbereiteten ein wöchentlichen Lebensmittelbedarf telefonisch übermitteln. Zustellung wird ohne persönlichen Kontakt stattfinden. 3. Bezahlung für zugestellte Lebensmittel wird entweder per Überweisung auf Gemeindekonto oder per Barzahlung nach dem Ende der Epidemie durchgeführt. 4. Anruf mit der Bitte um Hilfe bedeutet Akzeptanz der obengenannten Bedingungen.

Repräsentantenversammlung und Vorstand

20. März:

Kabbalat-Schabbat-G’ttesdienst mit Akiva Weingarten hier hören.

MDR SACHSEN überträgt Kabbalat Schabbat G’ttesdienst auf DAB+ Sendung am Freitag, 20.03.2020, ab 18.00 Uhr bei MDR SACHSEN EXTRA auf DAB+ 
Aufgrund der Corona-Krise dürfen bereits seit einer Woche keine öffentlichen G’ttesdienste gefeiert werden. Betroffen sind auch alle Synagogen.  Um jüdischen Gläubigen eine Möglichkeit zu geben, den Shabbat  zu begrüßen und zu empfangen, überträgt MDR SACHSEN EXTRA auf DAB+ am 20.03.2020  ab 18 Uhr einen Kabbalat  Schabbat–G’ttesdienst.  Die etwa 45 Minuten dauernde Feier wurde zuvor aufgezeichnet. Vorbeter ist Akiva Weingarten, Gemeinderabbiner in Dresden.  Er singt die bekannten Gebete, wie sie jeden Freitagabend in den Synagogen von Dresden, Leipzig und Chemnitz zu hören sind, aber auch in vielen anderen jüdischen Gemeinden. (Quelle: MDR Sachsen)

16. März: Mit folgendem Brief wendet sich Rabbiner Akiva Weingarten an die Mitglieder unserer Gemeinde:

Liebe Gemeindemitglieder,

wir leben in einer sehr eigenartigen Zeit, in einer Zeit der Ungewissheit, der Panik. Die Welt versucht, sich an eine neue Situation anzupassen. An eine Situation über die wir noch sehr wenig wissen und in der wir versuchen, das Richtige zu tun, um uns alle am Leben zu erhalten.

Ich denke, wir sollten unbedingt auf die Experten hören und auf das, was sie zu sagen haben in Bezug auf Maßnahmen, die wir ergreifen können, um die Verbreitung des Virus so gut es geht zu verhindern. Aber wir wissen auch, dass sie auch sagen, dass sich die meisten von uns früher oder später mit diesem Virus anstecken werden, es sei denn es wird rechtzeitig ein Impfstoff gefunden.

Es gibt die berühmte Geschichte über den Vater des Buddha, der seinen Sohn schützen wollte und ihn in einem Palast leben ließ, der weit weg von allen alten oder kranken Menschen war. Jeden Tag ließ er die Blumen in den Beeten wechseln, damit sein Sohn niemals etwas sah, das nicht perfekt war. Aber so ist die reale Welt einfach nicht. Am Ende verließ Buddha den Palast, verabschiedete sich von allen Vorteilen, die dieser Ort mit sich brachte und ging hinaus in die echte Welt.

Wir reagieren im Moment so, als wären wir bis vor Kurzem immer in Sicherheit gewesen. Als ob Menschen nicht in Autounfällen sterben, an Hunger oder an anderen Krankheiten . Jetzt haben wir das Gefühl, dass dieser Virus uns aus unserer Komfortzone herausgerissen hat und auf einmal keiner von uns mehr wirklich sicher ist. Wenn sogar Berühmtheiten wie Tom Hanks und seine Frau Frau Rita Wilson oder Justin Troudeau und seine Frau Sophie Grégoire an dem Corona-Virus erkranken, dann gibt es vermutlich keinen vollkommen sicheren Weg, sich nicht anzustecken. Also, was sollen wir tun?

Als allererstes ist es wichtig, dass wir aufhören, in Panik zu verfallen. Die Panik hilft niemandem. Es ist wichtig, dass wir ruhig und besonnen bleiben und unser Leben weiterleben, so gut wie irgend möglich. Ja, es ist wichtig, dass wir unsere Hände waschen (was wir genau genommen immer tun sollten), dass wir Abstand halten und versuchen alles zu tun, das uns die Experten raten. Aber während wir Abstand halten, müssen wir neue Wege finden, als Gemeinde weiter zu funktionieren.

Aus solchen Zeiten sollten wir versuchen, etwas zu lernen. Wir sollten darüber nachdenken, dass wir uns jetzt in einer Situation befinden in der Länder auf der ganzen Welt in den vollkommenen Shutdown gehen, wegen eines Virus, der in China entstanden ist, weit weit weg von hier. Wir sind eine Menschheit, wir leben alle in dieser Welt und unser Handeln hat Einfluss auf jeden Einzelnen von uns. Ein Virus unterscheidet nicht zwischen Geschlechtern, Rassen, Nationalitäten oder Religionen. Wir befinden uns alle gemeinsam in dieser Situation als Menschen.

Wir sollten darauf achten, was um uns herum geschieht und dafür sorgen, dass uns die Tatsache, dass wir nicht unsere Hände schütteln oder uns physisch in die Nähe von anderen Menschen begeben, nicht emotional voneinander entfernt. Wir sind dazu verpflichtet, uns um die Bedürftigen und Kranken zu kümmern und herauszufinden, wer unsere Hilfe braucht.

Wir finden einen sehr passenden Text, der sich damit beschäftigt, wie wir unsere Umgebung rein halten können, im Kapitel 30 unserer aktuellen Parasha:

Weiter redete der HERR mit Mose und sprach: Du sollst auch ein eisernes Becken machen mit einem eisernen Fuß, zum Waschen, und sollst es aufstellen zwischen der Stiftshütte und dem Altar, und ​Wasser darein tun, daß Aaron und seine Söhne ihre Hände und Füße waschen. Wenn sie in die Stiftshütte gehen wollen, so sollen sie sich mit Wasser waschen, damit sie nicht sterben; desgleichen wenn sie zum Altar gehen, um zu dienen und anzuzünden die Feueropfer des HERRN. Und zwar sollen sie ihre Hände und ihre Füße waschen, damit sie nicht sterben. Das soll ihnen eine ewig gültige Ordnung sein, ihm und seinem Samen, für ihr Geschlecht.

Erinnern wir uns daran, dass all das eines Tages vorüber sein wird. Und bis dahin: Bleiben Sie gesund und verhalten Sie sich menschlich.

Falls Sie das Bedürfnis haben, zu sprechen oder falls Sie Fragen haben, können Sie mich jederzeit per E-Mail erreichen: rabbi@jg-dresden.org oder per Telefon: 0351 6560714 (alle Anrufe werden automatisch auf mein privates Handy weitergeleitet).

Wir denken noch über die Möglichkeit nach, einige G’ttesdienste oder Shiurim online abzuhalten. Wenn Sie gerne an so etwas teilnehmen würden, senden Sie mir eine E-Mail.

Ich wünschen Ihnen alles Gute,

Rabbiner Akiva Weingarten

16. März: Der Vorstand der Dresdner Gemeinde hat beschlossen, dass auf Grund des steigenden Risikos des Corona Virus die Gemeinde vorübergehend – zunächst bis 31. März 2020 – auf „Home Office Betrieb“ umgestellt wird. Dies bedeutet, dass die Räumlichkeiten der Gemeinde – das Gemeindezentrum sowie die Synagoge – ab Dienstag, den 17. März geschlossen bleiben. Das Sekretariat sowie die Soziala bteilung bleiben unter den üblichen Telefonnummern (zu den üblichen Geschäftszeiten) und E-Mail-Adressen erreichbar: Sekretariat: Tel .: 0351 656 0710, E-Mail: sekretariat@jg-dresden.org Sozialabteilung: Tel.: 0351 656 0717, E-Mail: soziales@jg-dresden.org Diese Maßnahme wird zum Schutz unserer Gemeindemitglieder getroffen. Die Gesundheitsbehörden in Sachsen sowie Bundesweit empfehlen, die hygienischen Schutzmaßnahmen zu beachten, nach Möglichkeit von zu Hause aus zu arbeiten, Versammlungen zu vermeiden und auf Nutzung der Öffentlichen Verkehrsmittel zu verzichten. Diese Krise ist weltweit, und nur durch Verlangsamung der Ausbreitung können Ansteckungen vermieden werden. Besonders gefährdet sind ältere Menschen sowie Personen mit Atemwegserkrankungen. Wer Symptome wie Fieber, Husten oder Abgeschlagenheit hat, sollte sich telefonisch an den Hausarzt oder an den Notdienst 116 117 wenden. Wir wünschen allen Gemeindemitgliedern Gesundheit und Gottes Segen.
Vorstand und Verwaltungsleitung der Jüdischen Gemeinde zu Dresden

Правление еврейской общины Дрездена в ситуации повышенного риска из-за корона-вируса постановило: временно – пока до 31 марта 2020 – перевести режим работы на «Хоум офис». Это значит, что все помещения общины – Общинный центр и Синагога – со вторника, 17 марта будут закрыты. Вы можете связаться с секретариатом и социальным отделом в рабочее время, как обычно, по известным номерам телефонов и электронным адресам: секретариат: тел.: 0351 656 0710, E – Mail : sekretariat @ jg – dresden . org социальный отдел: тел.: 0351 656 0717, E – Mail : soziales @ jg – dresden . org Эти мероприятия вводятся с целью защиты наших членов общины. Управление здравоохранения Саксонии, как и по всей Германии, рекомендует соблюдать правила гигиены, по возможности работать дома, избегать скопления людей и не пользоваться общественным транспортом. Это всемирный кризис. Заражения можно избежать только посредством замедления распространения вируса. Особой опасности подвержены люди пожилого возраста, а также люди, страдающие заболеваниями дыхательных путей. Те люди, у кого появились такие симптомы как повышенная температура, кашель, кто чувствует себя больным, должны обратиться по телефону к своему домашнему врачу либо в неотложную помощь по телефону 116 117. Мы желаем всем членам общины быть здоровыми и да благословит Вас Бог!
Правление и администрация общины

13. Februar. Die Jüdische Allgemeine und die Sächsische Zeitung berichten über die Wahl von Michael Hurshell zum neuen Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde zu Dresden.

27. Januar: Im Sächsischen Landtag wurde anlässlich der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz vor 75 Jahren im Beisein von Vertretern der Jüdischen Gemeinde zu Dresden an die Opfer gedacht. Sächsische.de berichtet.

17. Januar: Online-Umfrage unter Jüdinnen und Juden in Deutschland
Der Zentralrat der Juden hat in Zusammenarbeit mit dem Jewish Joint Distribution Committe (JDC) sowie dem Sozialforschungsinstitut infas eine Online-Umfrage unter Jüdinnen und Juden in Deutschland durchgeführt.
Mit dieser Studie sollen Einstellungen zur jüdischen Gemeinschaft, Erfahrungen in und mit jüdischen Gemeinden und mit bestehenden Angeboten untersucht werden von Menschen mit jüdischem Hintergrund, die in Deutschland leben und mindestens 18 Jahre alt sind. Befragt wurden alle Menschen, auf die dies zutrifft, unabhängig davon, ob es sich dabei um Mitglieder einer jüdischen Gemeinde handelt oder nicht.
Die Befragung lief vom 24. September bis zum 31. Dezember 2019. Erste Ergebnisse werden in der Jahresmitte 2020 erwartet.

Nachrichten 2019

24. Dezember: Am 27. Dezember wird im Gemeindezentrum die 6. Kerze auf der Chanukkia angezündet. Dazu sind alle Gemeindemitglieder 15.30 Uhr eingeladen. 18.30 Uhr findet der G’ttesdienst zu Kabbalat Schabbat statt.

21. November: Die Wahl der Repräsentantenversammlung der Jüdischen Gemeinde zu Dresden findet am Sonntag, den 26. Januar 2020 statt. Ort des Wahllokals: Jüdische Gemeinde zu Dresden, Hasenberg 1, 01067 Dresden. Öffnungszeiten des Wahllokales: von 9:00 bis 16:00 Uhr. Im Zuge der Wahlvorbereitung, am Sonntag, den 19. Januar 2020 von 15:00 bis 17:00 Uhr findet eine Versammlung statt, um die Kandidaten den Wählern vorzustellen.

5. November: Die Neue Jüdische Kammerphilharmonie lädt zu einem Gedenkkonzert am 17. November um 18 Uhr in die Synagoge ein. Diesmal steht die Musik von Alexander Zemlinsky im Mittelpunkt. Sein Quartett op. 4 gehört zu den schönsten spätromantischen Werken in unserem Repertoire. Dazu gibt es noch Musik von Lavry und Mendelssohn. „Wir sind stolz darauf, weiterhin in der Dresdner Synagoge unser Repertoire der vergessenen jüdischen Musikkultur zu präsentieren. Unser Orchester ist immer noch das einzige in Deutschland, welches ausschließlich dieses Kulturerbe pflegt“, sagte Orchesterleiter Michael Hurshell. Alle Gemeindemitglieder sind eingeladen, bei freiem Eintritt an dem Konzert teilzunehmen. Kartenreservierungen bitte bis spätestens 8. November an: schalom@juedische-philharmonie-dresden.de 

11. Oktober: Die Kirchen der Stadt, der Rektor der Technischen Universität Dresden und Oberbürgermeister Dirk Hilbert rufen für den Freitag, 11. Oktober 2019, die Dresdnerinnen und Dresdner dazu auf, sich um 17.30 Uhr an der Synagoge zu versammeln, um nach den Vorfällen in Halle/Saale ein Zeichen der Solidarität mit den jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern zu setzen: „Ihr seid nicht allein, wir sind an Eurer Seite in dieser schweren Zeit.“ Der Bürgerchor und der Philharmonische Chor werden die Kundgebung musikalisch umrahmen. Das teilte die Pressestelle der Stadt Dresden mit.
Oberbürgermeister Dirk Hilbert wird mit den Worten zitiert: „Die Ereignisse in Halle haben weltweit Entsetzen verursacht – auch bei uns in Dresden. Doch bei diesem Entsetzen darf es nicht bleiben. Wir müssen der unschuldigen Opfer gedenken und gleichzeitig als Stadtgesellschaft klar Position beziehen. Rassismus und Antisemitismus, ob anonym im Netz oder mit offener, grausamer Gewalt wie in Halle, sind Hauptfeinde unserer Demokratie. Wir dürfen nach diesem Anschlag nicht zum Alltag übergehen, sondern der Einsatz für die Würde und Unversehrtheit aller Menschen muss unser Alltag sein.“
Um 18:30 Uhr werden Vertreterinnen und Vertreter von Kirche und Stadt auch am Schabbat-Gebet in der Synagoge teilnehmen.

10. Oktober: „Wir werden die Sicherheitsmaßnahmen überdenken“ , sagt die Gemeindevorsitzende Nora Goldenbogen im Gespräch mit dem MDR. Sie hoffe trotzdem, dass die Offenheit der Dresdner Gemeinde nicht verloren geht.

9. Oktober: Pressemitteilung der Jüdischen Gemeinde zu Dresden zum Terroranschlag in Halle/Saale.

27. September: Für die Wahl der Repräsentanz der Jüdischen Gemeinde zu Dresden können noch bis 30. September Vorschläge abgegeben werden. Die Wahl findet am 1. Dezember statt.

26. September: Ab sofort ist der Kalender für das jüdische Jahr 5780 am Empfang des Gemeindezentrums am Hasenberg erhältlich. Mitglieder werden gebeten, 5 € pro Exemplar zu spenden, Gäste und Touristen 8 €.

21. September: Sächsische.de und die Sächsische Zeitung porträtieren den neuen Dresdner Gemeinderabbiner Akiva Weingarten. Er sagt: „Man muss jungen Menschen das Denken lehren, nicht, was sie zu denken haben.“ Hier geht es zum Artikel.

5. September: Der Mitteldeutsche Rundfunk berichtet über den neuen Dresdner Gemeinderabbiner Akiva Weingarten: „Dresden hat wieder einen Rabbiner“

3. September: Der Zentralrat der Juden in Deutschland bietet in Kooperation mit der Fachhochschule Erfurt und der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg ab dem Wintersemester 2019/2020 einen Studiengang „Jüdische Soziale Arbeit (BA)“ an. Noch bis 15. September 2019 können sich Interessenten für diese akademische Ausbildung bewerben.

28. August: Die Jüdische Allgemeine berichtet über den neuen Dresdner Gemeinderabbiner Akiva Weingarten.

21. August: Der Freistaat Sachsen erhöht seine Zuschüsse an die jüdischen Gemeinden im Land auf nunmehr 1,07 Millionen Euro pro Jahr. Die Jüdische Allgemeine berichtet.

15. August: Die Jüdische Gemeinde zu Dresden informiert über ihren neuen Rabbiner Akiva Weingarten.

10. August: Die Spendensammlung für den jüdischen Kalender 5780 läuft noch bis Ende August 2019.

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