11. Oktober: Die Kirchen der Stadt, der Rektor der Technischen Universität Dresden und Oberbürgermeister Dirk Hilbert rufen für den Freitag, 11. Oktober 2019, die Dresdnerinnen und Dresdner dazu auf, sich um 17.30 Uhr an der Synagoge zu versammeln, um nach den Vorfällen in Halle/Saale ein Zeichen der Solidarität mit den jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern zu setzen: „Ihr seid nicht allein, wir sind an Eurer Seite in dieser schweren Zeit.“ Der Bürgerchor und der Philharmonische Chor werden die Kundgebung musikalisch umrahmen. Das teilte die Pressestelle der Stadt Dresden mit.
Oberbürgermeister Dirk Hilbert wird mit den Worten zitiert: „Die Ereignisse in Halle haben weltweit Entsetzen verursacht – auch bei uns in Dresden. Doch bei diesem Entsetzen darf es nicht bleiben. Wir müssen der unschuldigen Opfer gedenken und gleichzeitig als Stadtgesellschaft klar Position beziehen. Rassismus und Antisemitismus, ob anonym im Netz oder mit offener, grausamer Gewalt wie in Halle, sind Hauptfeinde unserer Demokratie. Wir dürfen nach diesem Anschlag nicht zum Alltag übergehen, sondern der Einsatz für die Würde und Unversehrtheit aller Menschen muss unser Alltag sein.“
Um 18:30 Uhr werden Vertreterinnen und Vertreter von Kirche und Stadt auch am Schabbat-Gebet in der Synagoge teilnehmen.

10. Oktober: „Wir werden die Sicherheitsmaßnahmen überdenken“ , sagt die Gemeindevorsitzende Nora Goldenbogen im Gespräch mit dem MDR. Sie hoffe trotzdem, dass die Offenheit der Dresdner Gemeinde nicht verloren geht.

9. Oktober: Pressemitteilung der Jüdischen Gemeinde zu Dresden zum Terroranschlag in Halle/Saale.

27. September: Für die Wahl der Repräsentanz der Jüdischen Gemeinde zu Dresden können noch bis 30. September Vorschläge abgegeben werden. Die Wahl findet am 1. Dezember statt.

26. September: Ab sofort ist der Kalender für das jüdische Jahr 5780 am Empfang des Gemeindezentrums am Hasenberg erhältlich. Mitglieder werden gebeten, 5 € pro Exemplar zu spenden, Gäste und Touristen 8 €.

21. September: Sächsische.de und die Sächsische Zeitung porträtieren den neuen Dresdner Gemeinderabbiner Akiva Weingarten. Er sagt: „Man muss jungen Menschen das Denken lehren, nicht, was sie zu denken haben.“ Hier geht es zum Artikel.

5. September: Der Mitteldeutsche Rundfunk berichtet über den neuen Dresdner Gemeinderabbiner Akiva Weingarten: „Dresden hat wieder einen Rabbiner“

3. September: Der Zentralrat der Juden in Deutschland bietet in Kooperation mit der Fachhochschule Erfurt und der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg ab dem Wintersemester 2019/2020 einen Studiengang „Jüdische Soziale Arbeit (BA)“ an. Noch bis 15. September 2019 können sich Interessenten für diese akademische Ausbildung bewerben.

28. August: Die Jüdische Allgemeine berichtet über den neuen Dresdner Gemeinderabbiner Akiva Weingarten.

21. August: Der Freistaat Sachsen erhöht seine Zuschüsse an die jüdischen Gemeinden im Land auf nunmehr 1,07 Millionen Euro pro Jahr. Die Jüdische Allgemeine berichtet.

15. August: Die Jüdische Gemeinde zu Dresden informiert über ihren neuen Rabbiner Akiva Weingarten.

10. August: Die Spendensammlung für den jüdischen Kalender 5780 läuft noch bis Ende August 2019.

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